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10 - 2 - 14
Spieltag 28, Sonntag, 12.5.2024, 15 Uhr: SVH – TV Heuchlingen 0:2 (0:0) Glück ist wie Furzen. Wenn man versucht, es zu erzwingen, wird es meistens Kacke. Glück erzwingen wir zurzeit keines, dafür aber einen riesengroßen Kackhaufen von Rückrunde. Klar, wir haben viele Verletzte, die an allen Ecken und Enden fehlen, aber diejenigen, die gerade fehlen, fehlen nächstes Jahr auch, da ein paar unserer altgedienten Herren ihre Kickschuhe an die Wand nageln, gegen die wir gerade laufen. Da muss man sich die Frage stellen: Wie geht es nächstes Jahr weiter? Da wir nicht gerade mit Spielern, die aus der Jugend kommen, gesegnet sind (genauer gesagt steht da eine dicke, fette Null), sind wir auf unsere Neuzugänge angewiesen und müssen hoffen, dass die einschlagen, sonst wird's kriminell im Ligaduell. Heute erreichten wir einen neuen Tiefpunkt in Sachen Aufstellung. Wir konnten gerade mal elf Leute der ersten Mannschaft aufbieten. Acht Spieler fehlten, entweder verletzt, wegen Urlaub, Ballallergie oder rotgeschädigt, und somit saßen auf der beinahe verwaisten Ersatzbank nur noch zwei Spieler der Reserve, und das war es dann auch schon. Dennoch hatten wir die Hoffnung, trotz der dezimierten Mannschaft gegen Heuchlingen etwas zu reißen. Es riss auch was, und zwar der Geduldsfaden der Zuschauer. Was nicht riss, war die Seuche, die wir in der Rückrunde am Fuß haben. Wenigstens konnten die Zuschauer, wenn schon nicht das Spiel, dann doch das schöne Wetter genießen. Auch schon was. Wir sind in der Rückrunde genügsam geworden, uns reicht es schon, wenn die Sonne scheint, das Bier kalt und die Rote warm ist. Siege werden eh überbewertet. Kommen wir zum Spiel und verlassen es auch gleich wieder. Heuchlingen war die klar bessere Mannschaft und hatte in der zweiten Halbzeit Chancen, um wenigstens fünf Tore zu schießen, während wir während des gesamten Spiels keine einzige hochkarätige Gelegenheit hatten. Wir konnten froh sein, dass die gegnerischen Stürmer heute ihren sozialen Tag hatten und uns nicht übermäßig wehtun wollten, anders lässt sich deren Abschlussschwäche nicht erklären. Allein viermal versagten ihnen, mutterseelenallein vor Holbeck, die Nerven, und sie trafen statt dem Tor nur den Fangzaun oder die Latte. Wir dagegen wären schon froh gewesen, wenigstens den Fangzaun zu treffen, dann hätte man gewusst, dass der Ball von uns ab und zu auch mal Richtung Tor unterwegs gewesen wäre, aber so weit kamen wir erst gar nicht. Ziehen wir also einen Schlussstrich unter das heutige Spiel und lassen es gut sein. Am Sonntag geht es nach Lautern und am letzten Spieltag kommt Alfdorf zu uns, dann ist endlich Schicht im Schacht. Ich überlege mir gerade, ob ich die letzten Spiele schwänze, um zu Hause Farbe beim Trocknen zuzuhören oder um meinen Fingernägeln beim Wachsen zuzuschauen, aber ich denke, die zwei Spiele schaffe ich auch noch, ohne eine Darmkolik oder einen Herzkranzgefäßkatarrh zu bekommen. Das war es schon für heute, man sieht sich in Lautern. Bin ich nicht da, habe ich am Samstag meine Wände gestrichen und eine Maniküre gehabt. Aufstellung: Holbeck, Seemann, M. Schwarzkopf, P. Schwarzkopf, Barth, Dokuyucu, Balaban, Salo, Erhard, Pröll, Calabrese, Dimoski, S. Gussmann. Tore: Nein!? Doch!! Ohh!!! Nicht für uns. Vorschau: Sonntag, 19.5.2024, 15 Uhr: SV Lautern – SVH. Reserve spielfrei. (AB)
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