+++ 6. Spieltag So. 01.10.2017: SVH – SGM Hohenstadt/Untergröningen 0:2 ; Reserve: 0:6 +++

SV Hussenhofen 1925 e.V.
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Dienstag, den 03. Oktober 2017 um 21:32 Uhr

Sonntag, 1.10.2017, 15 Uhr: SVH – SGM Hohenstadt/Untergröningen 0:2 (0:1)

Brotlose Kunst nenn man das im Allgemeinen, wenn man viel Aufwand betreibt und wenig Ertrag erntet. Vor allem in Abschnitt Zwei hatten wir mehr vom Spiel, aber gebracht hat das alles nichts, weil wir, von dem was wir mehr hätten brauchen können, fast nichts fabrizierten, nämlich Torchancen. Die Wenigen die wir hatten wurden vergeben, der Rest war Schweigen im Walde. Insgesamt nicht das Spitzenspiel, das sich viele erhofft hatten, dafür tat Hohenstadt, vor allem in der zweiten Hälfte, zu wenig, während wir zu wenig auf die Reihe bekamen, obwohl wir das Mittelfeld dominierten. Verdient hatte den Sieg eigentlich keines der beiden Teams, aber Hohenstadt stellte sich halt nicht so blöd an wie wir. Wieder kein Sieg gegen die SGM und vielleicht probieren vor dem nächsten Spiel was Anderes und bringen, wem auch immer, Hauptsache er hilft, ein Opfer dar, um das Unheil, in Form einer Niederlage, abzuwenden. Ich befürchte nämlich, dass das sonst mit einem Sieg, in diesem Jahrhundert nichts mehr wird. Die sind schon kein Angstgegner mehr, die wachsen sich zu einer echten biblischen Plage aus.

In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir die erste kleine Chance hatten, doch Schmid verzog knapp. Auch Hohenstadt war gefährlich und nach einem langen Ball köpften sie denselben knapp am Tor vorbei. Kurz darauf folgte das nächste Ausrufezeichen, als sie den Ball an den Pfosten nagelten, dass man um die Standfestigkeit des Tores bangen musste. Wir antworteten in Form einer Chance durch Abele, doch der Ball fand seinen Weg ins Tor ebenso wenig, wie auf der Gegenseite.

In der 33. Minute war es dann soweit und die Plagegeister schlugen zum ersten Mal zu. Ein langer Ball, eine Kopie des vorhin beschriebenen, nur das der Kopfball dieses Mal ins Tor, statt danebenging. Hohenstadt hatte das Tor, wir den Salat und so ging es dann auch in die Pause.

Nach der Halbzeit ging das Spiel weitestgehend nur in eine Richtung. Wir drückten und wollten den Ausgleich erzielen, die Gäste verlegten sich aufs Kontern und wollten den Sack zumachen. Wie man am Endergebnis sieht, hatte die SGM damit mehr Erfolg als wir. Wir rannten uns in schöner Regelmäßigkeit in deren Abwehr fest, was die Gäste zu schnellen Kontern verhalf, bei denen sie stets brandgefährlich waren. Die paar Male, bei denen wir richtig gefährlich vors Tor kamen, wurden über Außen vorbereitet, aber das kam viel zu selten vor. Die Gäste standen kompakt in der Abwehr, machten die Räume zu und wir rannten uns an dieser Wand die Köpfe ein, anstatt mit Köpfchen zu spielen. Als dann unser Aktivposten im Mittelfeld, Schwind, der vom Gegner meist nur mit einem Foul gebremst werden konnte, mit einer Verletzung ausgewechselt werden musste, war es vorbei mit der Herrlichkeit. Herrlich war in diesem Spiel nur noch eines, nämlich das Tor zum 0:2. Schöner, hoher Querpaß in unseren Strafraum, in der Luft angenommen und sofort, noch immer in der Luft, den Ball am chancenlosen Holbeck vorbei ins Tor gespitzelt. Marke Tor des Monats. Ich hätte mir da einen Knoten in die Füße gemacht, den man nur noch mit einer Kettensäge aufbekommen hätte. Die Zeit ging dahin, das Tor von Hirsch, natürlich über Außen vorbereitet, kam in der 95. Minute und damit viel zu spät und das sechste Spiel in Folge ging gegen Hohenstadt verloren. Nicht ganz unverdienter Sieg, denn die Gäste waren einfach cleverer und vor allem treffsicherer als wir.

Nächste Woche geht es nach Lautern, wo schon der nächste Brocken auf uns wartet und spätestens dann wissen wir wo wir uns einzuordnen haben.

Tore: 1:2 Hirsch (95.)

Aufstellung: Holbeck, Bartle, Hirsch, Kottmann, Kugler, Schwind, Musewald, Abele, Kaja, Schmid, Barth, Schwierz, Dück, Robinson, Mayer.

Vorschau: Sonntag, 8.10.2017, 15 Uhr: SV Lautern – SVH. Reserve spielt um 13 Uhr.

Ach ja, Reserve. Wenn man den Stimmen glaubt, schossen die ansonsten chancenlosen Gäste, in Hälfte Eins 5x aufs Tor und führten mit 0:5. In Hälfte Zwei schossen sie nur 1x aufs Tor, und erzielten deshalb auch nur noch ein Weiteres und gewannen somit, unverdient, mit 0:6. Wir konnten wahrscheinlich keins schießen, da wir nicht 1x auf deren Tor schossen und somit ist die Geschichte des Spiels schnell erzählt. Und wegen den Stimmen, ich höre manchmal auch welche, aber denen kann ich genausowenig Glauben schenken (oder sogar mehr), wie den Stimmen nach dem Reservespiel. (AB)

 
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Montag, den 18. September 2017 um 20:40 Uhr

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Sonntag, den 24. September 2017 um 19:38 Uhr

Sonntag, 24.9.2017, 15 Uhr: FC Eschach – SVH 0:4 (0:3)

5. Spiel, 5. Sieg, so kann’s weitergehen. Das Problem ist nur, dass wir nicht jede Woche einen Gegner bekommen, dem das Spiel so am Arsch vorbei geht wie den Eschachern. Von Spielverweigerung würde ich jetzt nicht unbedingt sprechen, obwohl es knapp dran war, aber die Hausherren taten nicht wirklich viel (eigentlich gar nichts), was das Duell der beiden Mannschaften nicht ganz so einseitig und eintönig gemacht hätte. Das soll unseren Erfolg nicht schmälern, es heißt ja der Gegner spielt nur so gut wie man es zuläßt, aber so gut, wie die schlecht gespielt haben geht fast gar nicht.

Am Mittwoch gegen Ellwangen war Kür, heute war wieder Pflicht angesagt und dies merkte man am Anfang. Wir waren zwar von Beginn an überlegen, doch die Eschacher standen sehr tief und machten uns das Leben schwer, wenn sie auch sonst nichts machten. Sie waren von Anfang an auf Zerstören und Kontern ausgerichtet, aber schon nach kurzer Zeit sah man, dass sie nicht mal das gescheit hinbekamen. Da wir uns anfangs gegen die 11-Mann-Abwehr am Boden schwertaten (wo soll man den Ball auch hinspielen, wenn auf 10m² so ca. 30 Beinpaare kommen) versuchten wir es durch die Luft, was aber auch nicht zum gewünschten Erfolg führte. Also besannen wir uns wieder auf den Bodenkampf was dann auch in der 26. Minute zum Erfolg führte. Christoph Kottmann erzielte das 0:1 und war gleichzeitig Vorlagengeber und Vollstrecker. ??? Geht nicht? Gibt’s nicht, geht doch! Er legte sich den Ball selber vor und flankte ihn anschließend ins Tor. Der Torwart sah dabei nicht wirklich gut aus, aber vielleicht war ja wieder ein Maulwurf unterwegs. Wenn Kottmann so weitermacht, entwickelt er sich langsam zum Torwartschreck. Nachdem er zuvor jahrzehntelang nicht getroffen hatte, knipste er nun innerhalb von drei Spielen schon 2x. Hinten Abräumer, vorne Knipser, ich sag nur Maschine.

Der Gordische Knoten, ab heute auch als Eschacher Abwehr bekannt, war durchschlagen und wollten die Hausherren davor schon nicht richtig mitspielen, so wollten sie es jetzt gar nicht mehr. Es ging nun Schlag auf Schlag und ehe sich die Eschacher in die Pause retten konnten stand es 0:3. Das 0:2 besorgte Kugler, mit seinem Mittelscheitel, nach einer Ecke von Munz und das 0:3 franzte Barth nach Vorlage von Kaja. Eine Schrecksekunde hatten wir noch zu verkraften, als sich Holbeck, nach einer Parade, nach einem Freistoß (hätte ich doch beinahe die einzige Eschacher Minichance unterschlagen), das Kreuz hielt und kurz behandelt werden musste. Nachdem er dann aber von Hirsch fachmännisch wieder eingerenkt wurde, ging es für ihn weiter.

Die Halbzeit kam, die Halbzeit ging und bei den Eschachern ging danach überhaupt nichts mehr. Sie kamen in der zweiten Hälfte nicht einmal mehr in die Nähe unseres Tores (der Ball ab und zu schon) und wäre das mit dem Kreuz bei Holbeck etwas Ernsteres gewesen, so hätte er, während der laufenden Partie, kurz bei einem Chiropraktiker seines Vertrauens vorbeischauen können und wäre nicht vermißt worden. War das Spiel in Durchgang Eins schon eine einseitige Sache, dann weiß ich nicht wie ich das Spiel in Durchgang Zwei beschreiben soll. Die Eschacher standen zwar auf dem Platz, waren aber anwesend abwesend und hatten überhaupt nichts mehr zu melden. Wir dagegen legten nach und nach einem Freistoß von Munz, bei dem der Ball an Freund und Feind vorbei ins Tor ging, stand es 0:4, was auch den Endstand, in einer recht einseitigen Angelegenheit, darstellte. Es wurde danach zwar noch 20 Minuten gespielt und wir hatten noch etliche Chancen um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, aber es blieb beim 0:4.

Ein lockerer Sonntagsspaziergang, gegen erschreckend schwache Eschacher und somit ist unser Punktesack, mit 15 von 15 möglichen Punkten, prall gefüllt. Am Sonntag wird es allerdings nicht so leicht, denn mit Hohenstadt kommt ein echter Prüfstein zu uns, der in den letzten Jahren ein wahrer Stolperstein für uns war. Danach wissen wir dann auch, was die vorherigen Siege wert waren und wie wir uns künftig einschätzen können/müssen. Die Leistung von heute wird eher nicht reichen, es war mehr ein anspruchsvolleres Auslaufen denn ein Fußballspiel, aber spielten wir in etwa so wie im Pokal gegen Ellwangen, dann müßte doch der erste Sieg seit drei Jahren drin sein.

Tore: 0:1 Kottmann (26), 0:2 Kugler (6), 0:3 Barth (40), 0:4 Munz (70).

Aufstellung: Holbeck, Bartle, Kottmann, Hirsch, Kugler, Abele, Musewald, Schwind, Munz, Kaja, Barth, Schmid, Dück, Pröll, Zoller.

Vorschau: Sonntag, 1.10.2017, 15 Uhr: SVH – SGM Hohenstadt/Untergröningen. Die Reserve spielt um 13 Uhr. Dienst hat die AH.

Die Reserve hat heute nicht gespielt, sondern vor schon beinahe zwei Wochen, was ich wohl irgendwie nicht mitgekriegt habe. Sie verloren äußerst unglücklich mit 5:4, bekamen sie doch das 2:2 mit dem Halbzeitpfiff und das entscheidende 5:4 mit dem Schlußpfiff. Keine Ahnung wer da geschlafen hat, ist aber eh schon vorbei und damit egal. (AB)

 

Das nächste Spiel

 

Sonntag 08.10.2017

SV Lautern - SVH

1. Mannschaft:
15:00 Uhr

 Reserve:
13:00 Uhr

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1. Mannschaft

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